ALF-Report aus TIERBEFREIUNG #84

Animal Liberation Front-Report

Aufgrund erfolgter und drohender Repression wird folgender Hinweis allen abgedruckten Schreiben und Berichten vorangesetzt:

Es handelt sich bei den genannten Aktionen nicht um Aktivitäten des Vereins die tierbefreier e.V. Der Verein berichtet über Direkte Aktionen der Tierbefreiungsfront und solidarisiert sich mit ihnen, führt jedoch keine durch. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der Informations- und Pressefreiheit. Weder Verein noch Redaktion rufen damit zu Straftaten auf.

Bekanntgewordene Aktionen des letzten Quartals im deutschsprachigen Raum

23./24. Juli, Greifswald
(Mecklenburg-Vorpommern):
Etwa 150 Zirkusplakate von Zirkus Probst wurden zerstört.

11. bis 13. Juli, Berge (Niedersachsen):
Die Befestigung eines Hochsitzes wurde zunächst mit einer Machete zerhackt und die wackelige Holzkonstruktion anschließend einen Abhang hinuntergestürzt.

9. bis 11. Juli, Gerolstein (Rheinland-Pfalz):
Ein Hochsitz wurde zunächst aus seiner Verankerung gerissen und anschließend mit einer Axt bearbeitet.

9./10. Juli, Pottum (Rheinland-Pfalz):
Ein Hochsitz wurde beschädigt.

Juli, Vahlde (Niedersachsen):
Eine fahrbare Jagdkanzel wurde zunächst entwendet und dann zerstört.

22./23. Juni, Taunusstein (Hessen):
Ein Hochsitz wurde aus der Verankerung gehoben und umgestürzt.

20./21. Juni, Bopfingen (Baden-Württemberg):
Vier Hochsitze wurden zerstört. Bereits eine Woche zuvor zerlegte es eine Kanzel und zwei Hochsitze in einem anderen Waldstück.

18. bis 23. Juni, Damme (Niedersachsen):
Eine Jagdkanzel wurde zerstört.

14./15. Juni, Habscheid (Rheinland-Pfalz):
Stützbalken, Innenverkleidung und Fenster eines Hochsitzes wurden beschädigt.

13. bis 15. Juni, Günzburg-Riedhausen (Bayern):
Ein Hochsitz wurde demontiert und verfeuert.

5./6. Juni, Högling bei Bad Aibling (Bayern):
Eine auf dem Zubringergleis der ehemaligen US-Kaserne montierte Jagdkanzel wurde umgestürzt.

27./28. Mai, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen):
Hochsitz zerstört (siehe Bekenner_innenschreiben).

19. Mai, Wietze (Niedersachsen) und Möckern (Sachsen-Anhalt):
Doppelblockade von Wiesenhof- und Rothkötter-Schlachtfabriken (siehe Beitrag TIERBEFREIUNG 83, Seite 3)

15./16. Mai, Hannover (Niedersachsen):
Fleischerei mit roter Farbe markiert (siehe Bekenner_innenschreiben).

5. Mai, Solingen (Nordrhein-Westfalen):
Ein Hochsitz brannte vollständig aus.

Mai, Herne (Nordrhein-Westfalen):
Aktionen gegen Zirkus Probst (siehe Bekenner_innenschreiben)

April, Lingen (Niedersachsen):
Plakate des Zirkus Charles Knie wurden beschmiert und überklebt.

April, Freiburg (Baden-Württemberg):
Mehr als 30 Plakate des Zirkus Montana und ein Zoo-Werbebanner wurden zerstört..

Bei die tierbefreier e.V. eingegangene Bekenner_innenschreiben

30. Mai, Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen):
Hochsitz zerstört:
„In der Nacht vom 27. auf den 28. Mai wurde erneut in einem Waldgebiet bei Düsseldorf ein Hochsitz zerstört. Die Reste der Kanzel wurden mit ,Jagd = Mord‘ und ,A.L.F.‘ beschriftet.“

29. Mai, Herne (Nordrhein-Westfalen):
Aktionen gegen Zirkus Probst:
„nachdem die ersten circus probst plakate auftauchten, starteten wir mit dem überkleben ,abgesagt wegen tierquälerei‘ in schwarz.
es folgten weitere einzelne kampagnen bis zum start des circusprogramms.
probst entfernte immer wieder unsere aufkleber, auch kleine gelbe wie wir feststellten, die nicht von uns waren. es gibt also mitstreiter, super.
diese art des protestes werden wir so lange fortführen, bis sich der politische wille in diesem land zugunsten der gequälten circustiere ändert und ein verbot für wildtiere (tiere) in circussen in kraft tritt.
Auch werden wir weiterhin weder kosten noch mühen scheuen, mit auffälligen plakaten zu agieren.
wir hoffen, mit unseren aktionen, die wir seit jahren im gesamten ruhrgebiet durchführen, auch viele gleichgesinnte und nachahmer anzusprechen, so dass sich irgendwann eine dynamik entwickelt, die nicht mehr aufzuhalten ist und wir nur noch tierbefreite circusse vorfinden, so wie es in vielen eu-ländern bereits der fall ist.“

18. Mai, Hannover (Niedersachsen):
Fleischerei mit roter Farbe markiert:
„nach unserer aktion gegen das jagdgeschäft frankonia haben wir in der nacht vom 15.05. auf den 16.05. eine filiale des Wurstbasar mit schöner roter farbe verschönert.
alf hannover“

International: Direkte Aktionen

Eine Auswahl bekannt gewordener internationaler Direkter Aktionen und Übersetzungen internationaler Bekenner_innenschreiben.

14. Juli, Kanada:
„Am 14. Juli 2014 spritzte die Animal Liberation Front Buttersäure in die Büroräume der Canadian Association for Laboratory Animal Science (CALAS) in Toronto. Die Organisation CALAS besteht aus Vivisektoren, die Untersuchungen an Tieren befürworten. Die Buttersäure wird durch den Teppich in die darunterliegenden Holzdielen ihrer Büros sickern und es werden umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig, um den Gestank wieder loszuwerden. Gebäudeverwalter_innen, die darüber nachdenken, die CALAS als Mieter anzunehmen, sollten sich darüber bewusst werden, dass auch ihren Büroräumen das Gleiche widerfahren kann, also denkt zweimal darüber nach, bevor ihr euch auf Geschäfte mit diesen Mördern einlasst. – ALF“

11. Juli, Schweden:
In der Nähe von Ølgod wurden 1.000 Minks aus Käfigen einer „Pelztier“farm freigelassen. „Stoppt das Leiden“ und andere Parolen waren auf den die Anlage umgebenden Zaun geschrieben.

10. April, USA:
„In der Nacht des 10. April wurden die Schlösser an der Market Supply Co. (139
SE Taylor St, Portland, OR) verklebt und auch das Schloss zu McGraw Marketing Co. (2514 SE 23. Ave, Portland OR) wurde mit eingeschmolzenen Nägeln versiegelt. Diese Unternehmen wurden ausgesucht, da sie Ausrüstung und logistische Unterstützung bieten, für Schlachthöfe und Fleisch-,Verarbeitungs‘einrichtungen entlang des gesamten Pazifischen Nordwesten. Beide Unternehmen spielen eine wichtige Rolle in der Funktionalität einer Industrie, die täglich Millionen fühlender Tiere unterwirft und ermordet.
Diese kleinen Taten wurden begangen in Solidarität mit dem Tierbefreiungsgefangenen Kevin Olliff. – Die Rache der Kühe“

April, Frankreich:
„Unsere Zelle steckte den Transporter des Bürgermeisters von Rodilhan (Frankreich) in Brand: Serge Reder ist ein bedeutender Unterstützer des qualvollen Stierkampfes.
Man kann, wenn man will, jede Organisation zerbrechen, aber man kann niemals eine Idee zerstören.
An jede_n Pro-Stierkampf-Fanatiker_in: Wir werden bis zur vollständigen Abschaffung (des Stierkampfes) weitermachen.
Das Blut muss aufhören zu fließen.
ALF Frankreich“

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